Suchtprävention – Wer ist hier die Flasche?

FlascheWer ist hier die Flasche?

Die erste Zigarette, das erste Bier, die erste Party, der erste Joint.

In der Lebenswelt von Jugendlichen wird dies oftmals nur als Ausprobieren angesehen und dabei werden Risiken und Folgen in den Hintergrund gestellt. Wobei häufig vergessen wird, dass jenes Ausprobieren schnell zu einem ständigen Wegbegleiter werden kann.

Was bedeutet das für uns? In Kooperation mit der Suchtberatung des Landkreises Harburg, der Reso-Fabrik e.V. und der Kreisjugendpflege entstand bereits 2008 das Projekt „Wer ist hier die Flasche?“. Gemeinsam mit unseren Netzwerkpartner:innen wollen wir das Risiko sich verfestigender Konsummuster und entstehende Abhängigkeiten vermindern. Dies lässt sich am Besten im Setting Schule umsetzen aufgrund der hohen Erreichbarkeit von Kindern und Jugendlichen.

Für die Schulen werden „Aktionstage zum Thema Sucht“ für die 8. Klassen angeboten. Jene Aktionstage umfassen drei Tage. Pro Tag und Klasse werden maximale Einheiten von 90 Minuten angeboten. Die Kinder und Jugendlichen setzen sich mit den Risiken des Suchtmittelkonsums auseinander. Der theoretische Informationsteil wird anhand erlebnisaktivierender Einheiten ergänzt, was ein Ganzheitliches vertiefen der Thematik unterstützt und zu einem risikoarmen Umgang anregen soll.

Neben den Teil für die Schüler:innen gibt es jeweils einen Workshop für die Lehrer:innen, sowie Erziehungsbeauftragten. Dort wird der Ablauf des Projektes besprochen, sowie die Thematik der Suchtmittel im Allgemeinen. Es sollen Wissensdefizite geklärt werden und Tipps im Umgang mit den Kindern und Jugendlichen kommuniziert werden. Diese Workshops eröffnen einen Raum für Fragen, eigene Erfahrungen und die persönlichen Einstellungen zum Substanzkonsum.

Die Kooperation mit den Netzwerkpartner:innen, den Bildungsbeauftragen sowie die Erziehungsberechtigen ermöglicht eine starke Zusammenarbeit, wo jede/r dasselbe Ziel verfolgt – Die Kinder und Jugendlichen zu stärken und informieren, sodass es eine kritische Auseinandersetzung mit bereits bestehendem oder zukünftigen Substanzkonsum gibt.

Ansprechpartner:in für das Projekt:
Vanessa Schröder
Tel.: 0176 83417817
Mail:

Jörg Schnelle
Tel.: 0160 94621893
Mail: